Pluspunkte Gesundheit in Holtebüttel

Sportverein und Trainerin Susanne Bergmann gleich für zwei Angebote ausgezeichnet

Foto: Rüdiger Moje

v. l.: Christiane Gecks (Fachwartin Gymnastikgruppen), Wolfgang Röttjer (1. Vorsitzender), Britta Burmeister (Schriftführerin), Trainerin Susanne Bergmann, Sigrid Holtmann (Fachwartin Gesundheitssport im NTB)

 

Der SV Holtebüttel erhielt jetzt für besondere Angebote im Bereich Gesundheitssport das Qualitätssiegel „Pluspunkt Gesundheit DTB“. Das Gütesiegel, das vom Deutschen Turnerbund (DTB) und „Sport pro Gesundheit“ vergeben wird, unterliegt festgelegten Qualitätskriterien und muss alle zwei Jahre überprüft und erneuert werden.

 

Das Zertifikat, das auch in Kooperation mit der Deutschen Ärztekammer verliehen wird, verfolgt u. a. das Ziel, die Qualität von Gesundheitssportangeboten im Verein langfristig zu sichern. Dieses kann nur über qualifizierte Übungsleiter gewährleistet werden.

 

Im vergangenen Jahr konnte der SVH Susanne Bergmann als neue Trainerin gewinnen, die diese umfassende Qualifikation mitbrachte. Die seit diesem Zeitpunkt von ihr geleiteten neuen Kursangebote werden sehr gut angenommen. Durch ihre vielseitige Ausbildung können auch Kurse wie „Drums Alive“ und „T’ai Chi“ angeboten werden. In allen Stunden trainieren die Teilnehmer effektiv und mit Spaß an der Bewegung.

 

Jetzt wurde den Kursen von Susanne Bergmann ein ausgezeichnetes Bewegungsangebot bescheinigt. Die Urkunde mit dem Qualitätssiegel wurde von Sigrid Holtmann, Fachwartin für Gesundheitssport im Turnkreis Verden, für die Kurse „Beckenboden PUR“ und „Aktiver Rücken“ überreicht.

 

Neueinsteiger sind in allen Stunden herzlich willkommen. Mitglieder und Nichtmitglieder können sich informieren und anmelden bei Susanne Bergmann, Telefon 04204 1440.

 

Quelle: 29.09.2015 / Verdener Aller-Zeitung / Achimer Kreisblatt

Freigabe: Jens Wenck, Redakteur / Rüdiger Moje, Foto

„Einen Anstoß geben“ Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Susanne Bergmann, Inhaberin Strukturen + Prävention, präsentierte ihre Angebote im Betrieblichen Gesundheitsmanagement gemeinsam mit dem Kooperationspartner Hans-Joachim Strieth, r.a.m Unternehmensberatung auf der Fachmesse am 14. März 2015 

„Plötzlich Pflegefall – was tun?“

Fachmesse stellt Hilfen für berufstätige pflegende Angehörige in den Mittelpunkt


An den Ständen nutzten die Besucher die Gelegenheit, sich umfassend zum Thema Beruf und Pflege zu informieren.


Rotenburg - „Plötzlich Pflegefall – was tun?“ Antworten auf diese Frage fanden am Sonnabend Besucher der gleichnamigen Fachmesse in den Rotenburger Berufsbildenden Schulen. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie interessierte Bürger waren bei der feierlichen Eröffnung dabei.

Die Landtagsabgeordnete Mechthild Ross-Luttmann (CDU) kennt die Schwierigkeiten, Beruf und die Pflege Angehöriger miteinander zu vereinbaren, aus eigener Erfahrung. „Meine Geschwister und ich kümmern uns um unsere demente Mutter. Das erfordert viel Liebe und Zeit“, erklärte die ehemalige Niedersächsische Familienministerin. Umso wichtiger sei Fachkompetenz, die man von außen holen müsse.


MdL Elke Twesten (Grüne), die für die erkrankte Dezernat-Leiterin vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung eingesprungen war, Landrat Hermann Luttmann (CDU) sowie die Hauptgeschäftsführerin der IHK-Stade, Maike Bielefeldt, betonten in ihren Ansprachen, dass eine derartige Fachmesse zur weiteren Sensibilisierung in der Bevölkerung beitragen werde. Es sei noch ein weiter Weg zu gehen, so der Tenor. „Die Messe gibt einen Anstoß zum Thema, das immer mehr Menschen intensiv beschäftigt – beruflich und privat“, erklärte Luttmann. Vereinbarkeit Familie und Beruf werde zumeist mit den Betreuungsmöglichkeiten von Kindern assoziiert.


Die demografischen Erhebungen zeigten aber, dass Deutschland altert. „Mit dieser Entwicklung geht auch ein Anstieg pflegebedürftiger Menschen einher“, so der Landrat, der auch Zahlen nannte: So würden nach Angaben des statistischen Bundesamtes die Experten mit 2,9 Millionen Menschen der Pflegestufe I rechnen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sei ein Thema, das in den kommenden Jahren noch an Brisanz gewinnen werde. Viele Besucher, so Luttmann, nutzten die Chance, um sich umfassend und rechtzeitig zu informieren, um bei unverhofften Schicksalsschlägen vorbereitet zu sein. Arbeitgeber und Arbeitnehmer seien gefordert, Lösungen zu finden, die für beide Seiten akzeptabel sind.


Informationen und Möglichkeiten zu der Materie lieferten die 31 Aussteller. Sie beleuchteten das Thema aus vielen Perspektiven. Hilfsangebote für Pflegende und Betroffene, Weiterbildung und Coaching standen im Mittelpunkt.

Bei der Podiumsdiskussion mit Friederike Huheer kamen auch einige Betroffene zu Wort. Alle waren sich einig, dass nur über flexible Ansätze auch eine Lösung, die alle Seiten zufrieden stellt, erreicht werden könne.

Parallel zur Messe nutzten einige Besucher die Möglichkeit, sich an Workshops zu beteiligen. Auch das Impro-Theater Bremen nahm sich des Themas an. Sie spielten auf Zuruf Szenen aus dem Familienleben – zum Lachen aber auch zum Nachdenken – und erhielten viel Applaus für die exzellente schauspielerische Umsetzung der Themen.


Messebesucher und Aussteller waren mit der Besucherresonanz zufrieden. Es herrschte dennoch Einigkeit, dass viel getan werden müsse, um mehr Menschen für dieses Thema zu gewinnen.


Quelle: 15.03.2015 / MK Kreiszeitung / go

Freigabe: Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft Landkreis Rotenburg (Wümme)